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40 Frauen über 40 – Das Fotoprojekt – Teil 1:

Portraits Studio Sindia Boldt Photography München 44 750x500 1

 

Gaby // Renate // Susanne // Doris // Ines –

Hier stellen wir Euch die Teilnehmerinnen unseres wundervollen Fotoprojekts 40 Frauen über 40 etwas näher vor. In diesem Teil:

Gaby, 70, Lehrerin in Pension

Renate, 52, Raumgestalterin

Susanne, 42, Teamassistentin

Doris, 62, Krankenschwester

Ines, 53, Fachbereichsleitung Kita


Gaby, 70, Lehrerin in Pension

GABY GENIESST DERZEIT IHREN RUHESTAND NACH EINER ERFOLGREICHEN KARRIERE ALS LEHRERIN UND FEIERT BALD IHRE GOLDENE HOCHZEIT.

Gaby Troetschel vorher

Hier mehr Infos über Gaby (70, pensionierte Lehrerin, 2 Kinder, verheiratet):

Gaby hat ihr Leben beruflich als Lehrerin für Sport und dann Hauswirtschaft verbracht, bis sie vor 10 Jahren in ihren Ruhestand gegangen ist, den sie sehr genießt. Sie ist seit 48 Jahren verheiratet und hat mit ihrem Mann, den sie noch aus der Schulzeit kennt, zwei Töchter großgezogen, deren Hauptaugenmerk jeweils auf der Karriere liegt. Dass sie keine Enkelkinder hat, hat Gaby mittlerweile akzeptiert:

“Es war eine Zeit lang ganz schlimm, als alle Freundinnen und Kolleginnen in das ‘Oma-Alter’ kamen, das hat dann schon ein bisschen geziept – und als ich dann mal einen kleinen Seitenhieb loswurde, in Richtung meiner Töchter, wurde mir dann gesagt ‘Mutter, wir leben unser Leben und nicht deine Vorstellung von unserem Leben’ und dann musste ich es akzeptieren und habe mich mittlerweile damit arrangiert.”

In ihrer Freizeit macht sie viel Sport, unter anderem Fitnessgymnastik, fährt mit ihrem Mann sehr viel Fahrrad, fährt Ski und geht einige Male die Woche mit ihrer sog. “Stockentengruppe” walken. Bis vor fünf Jahren kamen noch Tennis und Volleyball hinzu.

Ihr 70. Geburtstag verlief etwas anders, als ihre bisherigen runden Geburtstage…:

“Meine Töchter haben beschlossen, dass wir meinen 70. Geburtstag nicht so feiern, wie man sonst die runden Geburtstage feiert – mit 50, 60 Leuten, Freunden Verwandtschaft… – sondern wir waren zu viert auf einem Hausboot und haben auf engstem Raum sechs wunderschöne Tage und Nächte verbracht und das war ein Erlebnis für alle.”

“Wie macht man das: 50 Jahre glücklich verheiratet zu sein?”

“Das Grundfundament ist natürlich die Zuneigung, die Liebe. Dann braucht man sehr viel Diplomatie, Toleranz und man muss den anderen so akzeptieren, wie er sich entwickelt. Wir haben uns ja in unserer Jugend kennengelernt und haben uns gewissermaßen in eine Richtung entwickelt und trotzdem hat sich jeder auch in eine andere Richtung entwickelt. Also es ist eine gute Sache, sich gemeinsam in eine Richtung zu entwickeln und trotzdem seine Eigenständigkeit, seine Persönlichkeit, zu behalten.”

“Was ist für dich das Beste am Älterwerden?”

“Ich finde, die letzten zehn Jahre hat sich mein Leben sehr entschleunigt. Der berufliche Stress ist weg und da bin ich vor allem in Corona-Zeiten jeden Morgen dankbar, dass ich nicht in die Schule muss. Dass man mehr Zeit hat, sich freier bewegen kann, weil keine Zwänge mehr da sind… Ich habe an meinem letzten Arbeitstag in der Schule mit dem letzten Pausengong meine Armbanduhr abgenommen und sie seitdem nicht mehr angezogen.”

“Was bedeutet denn für dich, liebe Gaby, Schönheit?”

“Dass das Gesamtbild von Körper und Seele stimmig und authentisch ist. Viele achten viel zu viel auf ihr Äußeres, dabei passt das Innere nicht. Ich mache aber auch oft die Beobachtung, dass das Innere total schön ist, aber das Äußere vernachlässigt wird. Also es sollte einfach stimmig sein.”

“Findest du dich schön?”

“Es ist mir nicht mehr so wichtig, sagen wir es so. Mir wurde zwar immer gesagt, ich wäre es, aber das habe ich wohl nicht immer so empfunden. Es gab schon hin und wieder etwas zu meckern und auszusetzen. Gleichzeitig habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass es gutaussehende Menschen immer etwas leichter haben im Leben, was mir aber zu oberflächlich ist. Von dem her ist es mir nicht so wichtig.”

Das Ergebnis von Gaby’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Renate, 52, Raumgestalterin

RENATE NAHM AUS EINEM INNEREN, SPONTANEN IMPULS AM SHOOTING TEIL, UM SICH EINER NEUEN CHALLENGE ZU STELLEN UND SICH IN EINEM NEUEN LICHT SEHEN ZU KÖNNEN.

RenateRegler

Hier mehr Infos über Renate (52, Raumgestalterin, in Partnerschaft):

Renate hilft als Raumgestalterin Menschen, die ihr Umfeld gerne verschönern wollen würden. Ihre Freizeit verbringt sie gern mit Rad- oder Mountainbikefahren oder Tanzen. Dazu liegen ihr Ernährung und Gesundheit sehr am Herzen.

Das Shooting stellte für sie eine Möglichkeit dar, zu sehen, welche Facetten sie noch zu zeigen hat. Zudem hatte es für sie einen gewissen Kick, da es öffentlicher war, als ein normales Fotoshooting.

Ich wollte mich trauen, auch aus mir rauszugehen und keinen falschen Scham oder dieses zurückhaltende ‘Bin ja doch kein Star’ zu verspüren.”

“Gab es in deinem Leben eine Situation, in der du gemerkt hast: ‘Das passiert mir jetzt, weil ich eine Frau bin.’?”

„Ja klar, 2x war ich in der Situation stark von Männern bedrängt zu werden. Es war heftig zu spüren wie machtlos ich gegen diese Kraft war und wie wenig Chancen ich wirklich gehabt hätte.

Gottseidank liegt das weit in der Vergangenheit!

Mittlerweile fühle ich mich viel präsenter, stabiler und selbstbewusster. Ich lebe in einem sehr positiven, unterstützenden Umfeld woher ich viel Wertschätzung erfahre. Besonders von meinem Partner bekomme ich viele Impulse und Anerkennung, das gibt mir Kraft und Lebensfreude!

Je älter ich werde, desto lebendiger fühle ich mich und desto vielseitiger werden meine Interessen!

Und so hat es Spaß gemacht, mal unbeschwert sinnliche Weiblichkeit auszuleben!

Das Projekt 40Ü40 hat mich sofort angesprochen, weil ich es toll finde, dass sich Frauen in Ihrer individuellen Schönheit zeigen können und wollen! Schönheit ist für mich eine Haltung und der Ausdruck in den Augen verbunden mit Selbstachtung für seine Einzigartigkeit! Die stolzen Südländerinnen sind uns da oft einen Schritt voraus; da kommt es nicht auf ein paar Kilos an um sich schön und weiblich zu fühlen!
Danke, dass ich Teil des Projekts sein darf!“

Das Ergebnis von Renate’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Susanne, 42, Teamassistentin

SUSANNE WURDE VON IHRER SCHWESTER ZUM SHOOTING EINGELADEN, UM IHR NACH EINIGEN SCHWIERIGEN ZEITEN, IN DENEN SIE IMMER STARK WAR, ETWAS GUTES TUN ZU KÖNNEN.

Susanne Frank Rapp vorher fitting

Hier mehr Infos über Susanne (42,Managerin Steuerung und Koordination, 1 Kind, in Partnerschaft):

Susanne hatte diverse Jobs in ihrem Leben unter anderem hat sie selbstständig einen Second-Hand-Laden betrieben. Zudem führt sie ein Ehrenamt beim Moosacher Senioren-Computerclub aus.

Susanne hat eine kleine Tochter, um die sie sich nach ihrer Scheidung eine Zeit lang alleinerziehend gekümmert hat. Mit ihrem jetzigen Partner ist sie sehr glücklich, fühlt sich verstanden und akzeptiert. Ihr Eindruck ist, dass sie jetzt um einiges ruhiger und gelassener ist – auch in der Beziehung:

“Wenn man jung ist, geht man doch mal wegen einer Kleinigkeit an die Decke, wobei man jetzt eher sagt ‘Es ist halt so.’ und auf die Dinge schaut, die wirklich wichtig sind. Das ist die Lebenserfahrung. Jetzt ist da auch die Dankbarkeit, einen Menschen zu haben, der einen so nimmt, wie man ist.”

“Was ist für dich, Susanne, das beste am Älterwerden bzw. an deinem aktuellen Alter?”

“Früher ist so viel passiert und jetzt konnte ich ‘ankommen’. Jetzt kann ich so sein, wie ich bin und wie ich möchte. Ich kann meine Hobbys ausleben und wenn es mal nichts für meinen Partner ist, dann stört es ihn nicht. Früher war da auch eine gewisse Ungeduld, wann man denn wiederkomme oder fertig mit dem Hobby ist.”

“Auf welche Errungenschaft oder welche Entscheidung in deinem Leben bist du denn besonders stolz?”

“Auf meine Tochter. Mutter zu werden ist wahnsinnig schön. Auch wenn es sehr anstrengend ist, vor allem als Alleinerziehende, möchte ich es nicht mehr missen. Man wird auch stärker, allein schon  für das Kind.”

“Was bedeutet für dich Schönheit?”

“Das ist Ansichtssache. Schönheit ist für mich schwierig zu definieren. Wenn ich an Schönheit denke, ist es für mich Berge, Sonnenuntergang, Wald – das ist das, was dann in meinem Kopf ist. Äußere Schönheit ist mir eigentlich nicht so wichtig. Innere Schönheit heißt sich wohlfühlen, mit sich im Reinen sein…”

“Was magst du an dir besonders?”

“Äußerlich schon meine Haare und meine zwei verschiedenfarbigen Augen. Innerlich einfach auch die Stärke, aus Problemen eine Lösung zu finden. Neugierig zu sein, wie ich aus einem Tief wieder rauskomme.”

Das Ergebnis von Susanne’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Doris, 62, Krankenschwester, 2 Kinder, verheiratet

DORIS WÜNSCHTE SICH SINNLICHE FOTOS, DIE ZWAR IHR ALTER NICHT VERSTECKEN, ABER DOCH IHRE ALTERSLOSE SCHÖNHEIT UND SINNLICHKEIT IN DEN FOKUS STELLEN.

Fotoshooting Boudoir Fotos Muenchen Fotograf Fotoatelier Hohenkammer Sindia Boldt 147

Hier mehr Infos über Doris (62, Krankenschwester, 2 Kinder, verheiratet):

“Von der ersten Minute an war die Atmosphäre sehr entspannt. Ganz so, als wäre man bei einer guten Freundin zu Besuch. Das Hair& Make-up Styling war sehr entspannend und angenehm und ich war gleich begeistert, wie schön mich die Stylistin herausgeputzt hatte.

Ebenso gut beraten habe ich mich bei der Wahl der Outfits gefühlt. Sindia hat ein perfektes Auge, welche Farben, Stoffe, Formen für den gewünschten Look, Figur und das fertige Bild ideal sind. Und die Auswahl an Schmuck und Accessoires! Ich habe mich gleich in ein paar tolle Ohrringe verliebt!

So war das Fotoshooting mehr ein entspannter, lustiger Mädels-Tag als eine Situation, bei der man aufgeregt, verspannt oder ängstlich sein müsste.

Egal wie viel oder wenig ich anhatte – zu keiner Zeit habe ich mich unwohl gefühlt! Im Gegenteil! Die Musik, das schöne Feedback, die gemütlichen Settings. All das war wie ein Verwöhnprogramm für mich!

Sindia hat eine wundervolle Art und weiß genau, wie sie die Vorzüge einer Frau ins beste Licht rücken kann. Sie zeigt genau, wie man sich vorteilhaft bewegt, achtet auf jedes noch so kleine Detail.

2 Wochen nach meinem Shooting durfte ich die Bilder dann in Händen halten. Und was soll ich sagen? Mir gefällt jedes Einzelne!!!

Ich kann nur jeder Frau empfehlen, so ein wundervolles Fotoshooting bei Sindia und Ihrem Team zu buchen!”

Das Ergebnis von Doris’ Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Ines, 52, Fachbereichsleitung Kita

 

INES HAT IN IHREM LEBEN ALS ALLEINERZIEHENDE MUTTER EINIGE HÜRDEN ÜBERWINDEN MÜSSEN – TROTZDEM HAT SIE EINEN GROßEN TATENDRANG UND NOCH VIEL VOR.

Ines Wodrich vorher

Hier mehr Infos über Ines (52, Fachbereichsleitung Kita , 1 Kind):

Ines kommt ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern und hat sich vor über 30 Jahren als Einzige ihrer Familie nach Ingolstadt aufgemacht, wo sie sich sehr wohl fühlt.

Ihren Sohn, der durch eine Stelle als Krankenpfleger in der Bundeswehr schon früh ausgezogen ist, hat sie alleine aufgezogen.

Ihr Berufsleben hat sie schon immer in Kindertagesstätten verbracht – erst als Kinderpflegerin, dann als Erzieherin, bis sie erst stellvertretende Leitung war. In dieser Zeit hat sie auch interimsweise die Leitung über die KiTa übernommen. Seit 2019 ist sie nun Leitungskraft in einer KiTa.

Ihre Freizeit verbringt Ines gerne auf Flohmärkten, wo sie sich besonders für Gegenstände aus den 50ern und 60ern interessiert. Dazu findet sie skandinavische und minimalistische Designs sehr schön. Sie ist begeisterte Fotografin und liest abends gerne Krimis, um abzuschalten.

Ihre Motivation zur Teilnahme lag darin, dass es so viele Frauen über 40 mit einer tollen Geschichte gibt. Zudem wurde sie neugierig, was es betrifft, vor einem professionellen Fotografenauge zu stehen…

“Was mich allgemein freut, ist dass sich das Bild der Menschen ein bisschen gewandelt hat. Was Gender betrifft, passiert viel. Mittlerweile sind auch Menschen mit Handicaps auf Laufstegen, Models, die auch ein bisschen fülliger sind. Das finde ich alles sehr spannend.”

“Was bedeutet denn Schönheit für dich?”

“Schönheit liegt ganz oft im Auge des Betrachters. Sie ist auch total stimmungsabhängig – es gibt Tage, da bin ich ganz zufrieden und ruhig und ausgewogen. Es gibt auch andere Tage, da kippt es mal. Ich denke schon, das jeder Mensch ein Stück Schönheit hat.”

“Was gefällt dir denn an dir selbst besonders?”

“Ich mag meine Augen und mein Lachen total gerne. Komischerweise auch meine Hände und Füße. Weil viele Frauen doch mit großen Füßen zu kämpfen haben – ich habe eher das Problem, dass ich keine Schuhe finde, weil ich so kleine Füße habe.”

“Was würdest du in deinem Leben gerne noch machen? Hast du noch Ziele, Träume,…?”

“Berufsmäßig habe ich, denke ich, das Ziel erreicht. Das Reisen ist natürlich ein Thema. Ich war ja alleinerziehend und damit hatte ich nicht so viele Möglichkeiten. Ich bin damals oft mit meinem Sohn zu meiner Mama. Interessieren würden mich aber noch Städte wie Venedig, Amsterdam, Stockholm oder Madrid. Ich würde auch mal gerne Fallschirmspringen. Obwohl ich nicht so mutig und waghalsig bin, ist das wahrscheinlich so mein Traum vom Fliegen. Und im Alter vielleicht eine Alters-WG mit Hof, wo man ein wenig Gesellschaft haben kann, wenn man will, aber jeder noch seinen eigenen Raum hat.”

“Gab es schonmal eine Situation, in der du dich besonders mutig gefühlt hast?”

“Ich war mal bei einer Motorsport-Stuntshow und der Stuntman hat mich gefragt, ob ich mitfahren möchte und da bin ich dann mitgefahren. Ich hatte einfach vollstes Vertrauen und dachte mir ‘Der Profi wird das schon können.’!”

“Gab es in deinem Leben auch schon mal einen negativen Höhepunkt? Irgendwelche Schwierigkeiten, die du zu meistern hattest? Wie bist du damit umgegangen?”

“Schwierig war sicherlich die Situation, dass ich meinen Sohn alleine großgezogen habe. Da stößt man dann an viele, gerade behördliche Schranken. Es heißt zwar immer, dass für die Frauen gesorgt wird, aber man muss den Weg im Endeffekt ganz oft alleine gehen und auch einige Einbußungen und Entbehrungen machen. Lange Zeit hatte ich auch ein wenig Gedanken wie ‘Geht das gut diesen Monat und nächsten Monat?’. Gleichzeitig war das auch eine Zeit von Solidarität, in der ich mir immer einen Plan B überlegt habe und ein Netz von Freundinnen hatte, in dem wir uns gegenseitig gestützt haben.”

Das Ergebnis von Ines’ Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:

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