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40 Frauen über 40 – Das Fotoprojekt – Teil 3:

Portraits Studio Sindia Boldt Photography München 44 750x500 1

 

Romy // Rosemarie // Annette // Tanja // Susan –

Hier stellen wir Euch die Teilnehmerinnen unseres wundervollen Fotoprojekts 40 Frauen über 40 etwas näher vor. In diesem Teil:

Romy, 45, Kämmerin, Aktivistin für Frauenrechte, 2 Kinder, verheiratet

Rosemarie, 73, Bankkauffrau in Pension, 2 Kinder, verheiratet

Annette, 57, Projektleiterin

Tanja, 54, Rechtsanwältin, 2 Söhne, verheiratet

Susan, 40, Mitarbeiterin in der Personalentwicklung, 2 Töchter, verheiratet


Romy, 45, Kämmerin, Aktivistin für Frauenrechte, 2 Kinder, verheiratet

ROMY HAT NACH IHREN JUNGEN JAHREN, IN DENEN SIE TEILWEISE AN SICH GEZWEIFELT HAT, MIT DER ZEIT DIE LIEBE UND AKZEPTANZ FÜR SICH SELBST UND IHRE WEIBLICHKEIT GEFUNDEN. SIE IST EINE WUNDERBARE STARKE FRAU UND HAT NACH LANGJÄHRIGER GEWALTERFAHRUNG SO VIEL KRAFT UND MUT AUFGEBRACHT SICH SELBST AUS DIESER SITUATION ZU BEFREIEN UND ARBEITET JETZT ALS AKTIVISTIN FÜR FRAUENRECHTE U.A. FÜR TERRE DES FEMMES, ONE BILLION RISING, UN WOMEN, UNIDAS UND VERÖFFENTLICHT IM HEYDEY MAGAZIN SOWIE BEI “ROMYS TALK”

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Hier mehr Infos über Romy (45, Kämmerin, Aktivistin für Frauenrechte, 2 Kinder, verheiratet):

Romy ist eine Frau, die in ihrem Leben eine große Entwicklung durchgemacht hat. Von einer jungen Frau, die versucht hat, nicht aufzufallen und in die Gesellschaft hineinzupassen ist sie zu einer Frau geworden, die weiß, was sie will und es auch akzeptiert, Menschen gehen zu lassen, wenn diese ihr nicht mehr guttun.

Romy ist Mutter zweier Kinder, was sie keineswegs als Aufgabe, sondern als großes Privileg sieht. Sie arbeitet in der Kämmerei, was ihr die Balance zwischen sozialer Arbeit und der Nähe zur Familie ohne langen Arbeitsweg ermöglicht. Ihr liegt Nächstenliebe sehr am Herzen – vor allem Kinder und Frauen unterstützt sie aktiv.

“Was bedeutet denn für dich, liebe Romy, Schönheit?”

“Das ist eine sehr komplexe und gute Frage. Der Begriff ‘Schönheit’ entwickelt sich mit den Jahren weiter. Mit 20 definiert man ‘Schönheit’ noch in äußerlichen Dingen, also in ‘Wie erscheine ich nach außen? Wie nimmt mich die Gesellschaft wahr? Werde ich den Dingen gerecht und passe mich an?’. Schönheit bedeutet für mich, frei zu sein. Sich auf das zu besinnen, was ich bin und das auch zu leben, ohne irgendwas zu verstecken. Es hat nicht nur was mit der Hülle. Man sagt so schön ‘Aus einer leeren Schüssel kann man nicht essen, und selbst wenn sie noch so schön ist.’ Das heißt, für mich geht Liebe und Schönheit einher. Wenn man Liebe und Menschlichkeit im Herzen trägt, scheint die Schönheit von innen heraus.”

“Gibt es etwas, was du heute an dir magst, womit du vor 20, 30 Jahren gehadert hast und umgekehrt?”

“Ich würde mit dem Positiven anfangen, was ich schätze: dass ich meine Weiblichkeit nicht nur körperlich, sondern auch seelisch entdeckt habe und lebe und dazu stehe und es nicht versuche, zu verstecken, sondern einfach zu sagen: ‘Das ist jetzt so.’. Nicht mehr so wie früher, wo man gedacht hat, man müsste super schlank sein und die Norm erfüllen. Ich denke, mich zeichnen viele Dinge aus, die ich im Inneren trage und das hätte ich früher nicht so gesehen. Da war für mich wichtig, dazu zu gehören und gesehen zu werden und perfekt zu sein. 

Was ich aus der Jugend gerne hätte, ist manchmal die Unbedarftheit. Das heißt, jetzt im Alter ist man manchmal so in seinen Schemata gefangen, dass man nicht mehr wirklich diesen Freigeist lebt, den man als junge Frau hat, sondern da fast schon wieder einen Schritt zurückgeht. Dieses Spontane fehlt einfach. Im Alter ist man so verkopft, dass man alles zweimal überdenkt. Damals hat man einfach gemacht – wenn ich Lust hatte, zu malen oder draußen zu tanzen, habe ich das gemacht. Heute, wenn ich etwas tue, was meiner Seele guttut, denke ich sofort, ich bin faul.”

“Wann warst du mal besonders mutig?”

“Da waren mehrere Situationen. Mutig war für mich die Situation, offenen Herzens mich verabschieden zu können. Das heißt, sagen zu können: ‘Nein, diesen Menschen möchte ich jetzt nicht mehr in meinem Leben haben.’ und bewusst zu sagen: ‘Du gehst jetzt den Weg und ich den anderen.’. Das war für mich menschlicher Mut. 

Die zweite mutige Situation… ich habe Höhenangst und es war in jungen Jahren für mich eine große Überwindung, in den Hochseilgarten zu gehen. Das war für mich mutig zu sagen, dass ich das jetzt mache. Ich war zwar schweißnass danach und habe auch geweint, aber ich habe es gemacht und es war eine gute Erfahrung. 

Jetzt finde ich es mutig, seine Meinung zu sagen, zu dem zu stehen, was du fühlst und klar auszusprechen, was du möchtest und nicht möchtest.”

“Was magst du denn an dir besonders?”

“Was mag ich äußerlich? Meine Augen, weil ich mit ihnen sehr viel ausdrücken und sehen kann. Ich mag meine Stimme und ich mag meine Hände. Das sind alles Dinge, die gewachsen sind – ich hatte früher eine sehr leise Stimme, meine Augen waren gefühlt geschlossen und haben sich jetzt öffnen dürfen. Innerlich mag ich mein großes Herz, weil das das ist, was mich ausmacht und dem ich auch folge – und meinem Bauchgefühl.”

Das Ergebnis von Romy’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


 

Rosemarie, 73, Bankkauffrau in Pension, 2 Kinder, verheiratet

ROSEMARIE MELDETE SICH AM FOTOSHOOTING AN, NACHDEM IHRE FRISEURIN MIT IHR EIN SOLCHES DURCHGEFÜHRT HATTE UND SIE DIE PROFESSIONELLEN BILDER TOLL FAND.

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Hier mehr Infos über Rose (73, Bankkauffrau in Pension, 2 Kinder, verheiratet):

Rosemarie wird von den meisten Rose genannt. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und fünf Enkelkinder und genießt ihren Ruhestand nach vielen Jahren als Bankkauffrau. Ihre Enkelkinder würde sie gerne öfter sehen, weiß jedoch, dass das aufgrund der Entfernung sowie ihren vielbeschäftigten Kindern schwierig ist.

Daher verbringt Rose ihre Freizeit gerne mit Yoga, Fitnesstraining im Sportstudio sowie Walking und Singen. Wirklich zur Ruhe kommen tut sie dabei aber nicht…:

“Was ist für dich das Beste am Älterwerden?”

“Das Beste am Älterwerden… die Zeit, die man hat, die Freizeit. Aber man füllt die Freizeit auch ganz schnell und dann hat man wieder keine Zeit. Man denkt, man hat ja Zeit und dann sagt man überall ‘Ja’ und macht Termine. Wenn man dann in den Kalender schaut, dann ist der voll. Die Oma hat immer gesagt: ‘Wir mussten früher alles mit Hand waschen. Ihr habt die Maschinen.’. Ich denke aber eher, wenn die Maschinen arbeiten, machen wir schon wieder was neues, was anderes.”

“Was ist für dich Schönheit?”

“Ausstrahlung. Schönheit in der Natur bedeutet mir sehr viel. Auch Ordnung, Symmetrie finde ich schön.”

“Du hast gerade von Ausstrahlung geredet. Das bezog sich wahrscheinlich auf Menschen. Wie würdest du denn einen schönen Menschen definieren?”

“Das ist das, was rüberkommt, die Ausstrahlung. Wenn mein Mann und ich beispielsweise spazieren gehen oder gemütlich beieinander sitzen und ich einen tollen Mann, eine tolle Frau sehe, sage ich immer: ‘Guck mal, die sieht doch toll aus!’ oder ‘Hat die schöne Beine!’. Das ist alles das, was ich schön finde – das, was ich nicht habe.”

“Gibt es etwas, das du heute an dir magst, was du früher nicht mochtest?”

“Gehadert habe ich eigentlich nur daran, – blöderweise! – dass ich gemeint hab, ich bin zu dick. Und dann war ich irgendwann 50 oder 60 habe ich Bilder gesehen, wo ich jünger war, mit 40 oder 30. Und dann habe ich mir gedacht: ‘Ich war doch nie dick!’ Wie blöd kann man sein! Das zieht sich aber durch: das ist mein falsches Selbstbild und ich weiß das, aber bekomme es irgendwie nicht ganz raus.”

“Wenn du dich selber für 30 Sekunden in der Vergangenheit anrufen könntest, zu einem willkürlichen Zeitpunkt, was würdest du dir sagen?”

“Ich weiß nicht, zu welcher Zeit ich mich anrufen soll, aber es gab einen Zeitpunkt, an dem ich begriffen habe, dass dieses vergleichen und werten schlecht ist. Dass ich mehr Urvertrauen haben muss und möchte. Und seit ich das praktiziere, etwa seit dem Alter von 65, merke ich, dass das einfach wirkt. Ich kann den anderen nicht ändern, nur mich oder meine Einstellung. Und seit ich das so verinnerlicht habe, geht es mir eigentlich besser.”

Das Ergebnis von Rose’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Annette, 57, Projektleiterin, verheiratet

ANNETTE HAT WÄHREND UND NACH DEM SHOOTING EINE GANZ NEUE SEITE VON SICH KENNENLERNEN DÜRFEN.

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Hier mehr Infos über Annette (57, Projektleiterin, verheiratet):

Annette wollte schon immer frei sein und ihr Leben mit ihrem Partner gestalten können – was ihr auch gelungen ist. Sie arbeitet als Projektleiterin im IT-Bereich und verbringt ihre Freizeit viel mit Reisen gemeinsam mit ihrem Mann. Sie gehen gerne Bergsteigen und planen derzeit noch eine Reise durch ganz Europa in einem Bulli.

Durch das Fotoshooting hat sie bemerkt, dass es nicht nur ‘diese eine Annette’ gibt, sondern, dass sie viele verschiedene Facetten hat…:

“Wie fandest du das Fotoshooting? Hat es dir gefallen? Hast du dich wohlgefühlt?”

“Ich fand’s super. Ganz tolle Erfahrung. Hat wahnsinnig Spaß gemacht. Als ich am Morgen gekommen bin, war ich etwas unsicher. Aber wie ich zur Tür rein bin, ist die Anspannung direkt abgefallen und es war einfach nur klasse. Wenn ich mir die Bilder anschaue, dann ist es schon das lässige Outfit, wo ich mich am ehesten selbst sehe, aber die anderen Bilder auch – das ist einfach eine ganz neue Seite!”

“Was würdest du denn jüngeren Frauen zum Thema ‘Schönheit’ gerne auf den Weg geben?”

“Schönheit ist eigentlich eine Momentaufnahme. Es ist nichts, was man konservieren oder künstlich herstellen kann, es ist das Gesamtbild. Wie man sich fühlt, inwiefern die Kleidung auch zu dem Gesamtbild beiträgt. Schönheit ist ein Zusammenspiel von vielen Dingen. Das sieht man ja auch häufig, wenn man sich Bilder von Models anschaut. Das ist so künstlich, so ausdruckslos, da fehlt das Leben. Die Situation, das Gefühl und das dahinter muss stimmen und da sein, sonst ist es oberflächlich und nicht wirklich ausdrucksstark.”

“Stell dir vor, du könntest dich mit dir selbst, damals mit 25, auf einen Kaffee treffen. Was würdest du dir sagen?”

“Nimm’s wie es kommt, du kannst es sowieso nicht wirklich ändern. Ich würde jeder Frau mitgeben, sich weniger Gedanken zu machen, weniger versuchen, steuern zu wollen, weil man vieles nicht beeinflussen kann. Ich bin meinem Mann auch einfach begegnet, ich glaube, wenn man zu sehr versucht, dann funktioniert es nicht. Entweder man begegnet ihm oder eben nicht. 

“Wie geht es dir denn heute mit deinem Alter? Würdest du denn gerne nochmal jung sein?”

“Nein. Also ja, wenn man jünger ist, ist man fitter und es tut einem nicht so viel weh, das hat schon Vorteile. Aber alles nochmal miterleben müssen…nö, ich glaube nicht.”

Das Ergebnis von Annette’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Tanja, 52, Rechtsanwältin, 2 Söhne, verheiratet

TANJA MELDETE SICH FÜR DAS FOTOSHOOTING AN, DA SIE SICH IN LETZTER ZEIT VERSTÄRKT MIT DEM THEMA ÄLTERWERDEN BESCHÄFTIGT HAT UND SO EINE NEUGIERDE AUF DAS PROJEKT ENTSTAND.

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Hier mehr Infos über Tanja (54, 2 Kinder, verheiratet):

Tanja ist ein sehr offener Mensch, dem der Familienkreis sehr wichtig ist. Sie hat zwei Söhne, die die ersten Schritte des Erwachsenenalters gehen, und ist glücklich verheiratet. Nachdem sie zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht hat, ist sie nun als Rechtsanwältin in der Rechtsabteilung einer Bank tätig.

In ihrem Job, in dem sie die verschiedensten Fragen beantworten oder auch Verträge aufsetzen muss, sind Soft Skills und Zwischenmenschlichkeit sehr wichtig. Dass es Unterschiede in diesen Bereichen zwischen ihr und männlichen Kollegen gibt, findet sie nicht.

“In deinem Job braucht man definitiv viele Soft Skills und Zwischenmenschlichkeit. Beobachtest du da Unterschiede zwischen dir und männlichen Kollegen?”

“Das würde ich nicht sagen, das ist eine Typfrage. Es gibt introvertierte und extrovertierte. Ich bin sicher ein extrovertierter Mensch. Das hat alles Vor- und Nachteile. Auch die Introvertierten haben ihre Vorteile, die können eher tiefer recherchieren. Ich bin nicht der Mensch, der ewig eine wissenschaftliche Arbeit schreibt. Mit meiner Doktorarbeit ist es nichts geworden, weil es mir zu langweilig oder zu langwierig war. Ich wollte nicht ausschließlich daran arbeiten. Aber ich finde, das ist keine Frage des Geschlechts.”

“Was war deine Motivation oder dein erster Impuls, hier mitzumachen?”

“Der erste Impuls war, dass ich mich schon länger mit dem Älterwerden beschäftigt habe. Ungefähr mit 40 ging das los. In meinem privaten Umfeld sind einige Menschen krank geworden, teilweise verstorben. Vor allem die Generation vor mir, an der man natürlich hängt, und das führt einem immer wieder vor Augen, dass man selber auch sterblich ist. Der Körper verändert sich, die Kinder werden groß und brauchen einen nicht mehr so. Es geht ums Loslassen, sei es, weil Menschen versterben oder die Kinder einen – zum Glück – nicht mehr so brauchen.”

“Der Begriff Schönheit. Gibt es da für dich eine Definition?”

“Schönheit hat so viele Aspekte, deswegen gibt es da auch verschiedene Definitionen. Es gibt die optische Schönheit, die innere Schönheit, die nach außen strahlt und sich vielleicht auf die optische Schönheit auswirkt. Es gibt alles Mögliche… es gibt Schönheit in der Natur, Musik oder Literatur… das ist so vielschichtig, den Begriff kann man nicht wirklich definieren. Schönheit ist, wenn mich irgendwas berührt,  wenn ich innehalte und stehen bleibe und mir denke: ‘Das ist etwas Besonderes, das berührt mich jetzt, das zieht mich an.'” 

“Welche drei Eigenschaften finden andere denn toll an dir?”

“Dass ich herzlich und zugewandt bin, also dass ich liebevoll und aufmerksam anderen gegenüber bin, zumindest meinem engeren Familien- und Freundeskreis.  Dass man mit mir über viele Dinge reden kann und es deshalb nicht langweilig ist mit mir… Und was mein  Äußeres betrifft…Mein Mann schätzt mein Äußeres sehr, auch im Wandel der Zeit.”

Das Ergebnis von Tanja’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:


Susan, 40, Mitarbeiterin in der Personalentwicklung, 2 Töchter, verheiratet

SUSAN NAHM AM FOTOSHOOTING TEIL, UM FÜR SICH ETWAS ZU TUN, WAS SIE ALS MUTIG SIEHT. SIE KONNTE SICH DURCH DAS SHOOTING NEU KENNENLERNEN UND MÖCHTE DIE BILDER NUN ALS MANTRA FÜR IHR SELBSTBILD NUTZEN.

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Hier mehr Infos über Susan (40, 2 Kinder, in Partnerschaft):

Susan ist eine immer seelenruhig wirkende Person, die ihre Ruhe auch auf andere Menschen ausstrahlen kann. Sie lebt mit ihren zwei jungen Töchtern und ihrem Partner zusammen und verbringt ihre Freizeit gerne draußen, oftmals auch auf dem Fahrrad. Zudem hat sie im letzten Jahr Yoga für sich gefunden, was sie beruhigt, entspannt und ihr einfach Spaß macht.

Beruflich gesehen kommt Susan ursprünglich aus dem Tourismus, arbeitet nun aber in der Personalentwicklung und Dienstleistung, wo sie viel organisieren und konzipieren muss.

Obwohl Susan früher eine Person war, die viel aus Lust und Laune getan hat, hat sich dies mit der Zeit und auch der Verantwortung als Mutter ziemlich geändert…:

“Gibt es etwas an dir, das du heute sehr gerne magst, mit dem du vor 20, 30 Jahren gehadert hast? Oder auch umgekehrt – gibt es etwas, was du als junge Frau nie geschätzt hast, was du heute gerne nochmal so hättest?”

“Unbekümmert war man früher…vor allem in der Zeit nach der Schule. Da hatte man keine Angst, man hat einfach gemacht, man ist die Welt entdecken gegangen. Und jetzt bin ich schon zurückhaltender geworden…ich hatte eine Phase nach der Schule, da hatte ich keine Lust auf Schule mehr und bin dann erstmal in die USA gegangen und mir war alles erstmal egal. Da habe ich gemacht und getan und mich ausprobiert. Natürlich habe ich meine Aufgaben als Au-Pair erledigt. So eine Zeit gab es bisher nicht wieder.”

“Welche drei Eigenschaften mögen andere an dir besonders gern?”

“Ich höre unheimlich gut und lange zu. Es heißt immer, ich sei verständnisvoll, rücksichtsvoll, geduldig… aber ich muss sagen, je älter man wird, merkt man, man muss auch mal an sich denken. Und an manchen Tagen kommt dann schon ein gewisser Frust, denn es ist schwer, wenn man es über so viele Jahre nicht gemacht hat, auch mal ‘Nein’ zu sagen oder in der Arbeit nicht gleich zu sagen: ‘Ja, kann ich schon machen.’ und sich einfach mal zurückzuhalten.”

“War dir damals bewusst, als du dich für Kinder entschieden hast, dass es nach der Elternzeit ein wenig holprig werden würde?”

“Nein, ich glaube, das war mir nicht so klar. Ich dachte auch, ich gehe ein Jahr in Elternzeit und komme einfach wieder und steige wieder ein. Machen ja auch viele! Ist ja nicht so, als würde das nicht funktionieren, vor allem in größeren Unternehmen. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt noch nicht damit beschäftigt, dass das in einem Unternehmen mit fünf Personen anders laufen würde.”

“Glaubst du, dass du durch die Fotos und das Shooting dich ein bisschen anders kennenlernen konntest und sich etwas an deinem Selbstbild geändert hat?”

“Ich glaube schon. Erstmal werde ich wahrscheinlich noch Dinge finden, die mir negativ an mir auffallen. Aber dann… das ist ja wie ein Mantra. Wenn man sich das immer wieder anschaut… ja, doch, ich denke schon, dass man dann ein bisschen stolzer durch die Gegend läuft!”

Das Ergebnis von Susan’s Fotoshooting im Fotoatelier Hohenkammer:

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